Für den Wandel auf dem fünf Hektar großen Areal ist die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen verantwortlich. Sie ist als Treuhänder der Stadt Pößneck tätig. Bis 2009 entwickelt sie den brach liegenden Industriestandort zu einem Gebiet, auf dem künftig gemischte Nutzungen vorherrschen. Vor allem Handel und Dienstleistungen sollen dem Gelände ihr Gepräge geben. Mehr Leben auf dieser Fläche soll nicht zuletzt auch der Pößnecker Innenstadt zugute kommen. Anfang 2005 erfolgte der Abbruch der ehemaligen Betriebskantine. In den vergangenen vier Wochen wurden weitere vier Gebäude beseitigt. Derzeit läuft das Abbruch-Los 2. Es sieht folgendes vor:
- die Beseitigung von 40.000 m³ umbautem Raum,
- den Rückbau von 300 m² Betonfläche
- und die Entsorgung von kontaminierten Stoffen, nämlich 800 m³ Boden, 50 t Beton und 250 m³ Schlamm
Ab April 2006 werden die gründerzeitlichen Gebäude in der Mitte des Areals beseitigt. Dazu zählt auch die Schwedenhalle. Dies betrifft nochmals 100.000 m³ Gebäudevolumen. Mitte 2006 soll die Kotschau verlegt und mit dem Neubau eines Fachmarktzentrums begonnen werden. Zugleich wird die LEG die Gebäude am Gottesacker und an der W.-Külz-Straße beräumen; nochmals 20.000 m³ Volumen werden dabei beseitigt.